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Satzung

Satzung der

Freiwilligen Feuerwehr

Markt Gangkofen e.V.

gegründet  1869

Stand: 10.03.2007

§ 1; Name, Sitz, Geschäftsjahr.

1. Der Verein führt den Namen "Freiwillige Feuerwehr Markt Gangkofen e.V.".

2. Der Verein hat seinen Sitz im Markt Gangkofen.

3. Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2; Vereinszweck.

1. Zweck des Vereins ist die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Markt Gangkofen, insbesondere durch Anwerbung und Stellen von Einsatzkräften, sowie die Beschaffung von Einsatzgeräten, soweit sie nicht von der Marktgemeinde laut Artikel 1, Absatz 2 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes beschafft werden.  

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.  

3. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

 

§ 3; Mitglieder.

1. Die Mitglieder des Vereines können sein:

    a. Feuerwehrdienstleistende (aktive Mitglieder)

    b. ehemalige Feuerwehrdienstleistende (passive Mitglieder)

    c. fördernde Mitglieder

    d. Ehrenmitglieder

2. Zu den aktiven Mitgliedern zählen auch die Feuerwehranwärter. Personen, die aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden, können auf Antrag passive Mitglieder werden. Fördernde Mitglieder unterstützen den Verein, insbesondere durch finanzielle Beiträge oder besondere Dienstleistungen. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich als Feuerwehrdienstleistende oder auf sonstige Weise um das Feuerwehrwesen besondere Verdienste erworben  haben.

 

§ 4; Erwerb der Mitgliedschaft.

1. Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die das 12. Lebensjahr vollendet hat. Sie soll Ihren Wohnsitz in Gangkofen haben und für den Feuerwehrdienst geeignet sein.

2. Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer (ihres) gesetzlichen Vertreter (s) nachweisen.

3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet etwaige Ablehnungsgründe anzugeben.

4. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt durch Beschluß des Vorstandes.

 

§ 5; Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet:

    a. Mit dem Tode des Mitgliedes.

    b. Durch Austritt

    c. Durch Ausschluß  

    d. Durch Streichung von der Mitgliederliste

2. Der Austritt ist dann wirksam, wenn er dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt worden ist.

3. Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Erfüllung seiner Beitragspflicht im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen sind. Dem Mitglied ist die Streichung schriftlich mitzuteilen.

4. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden.  Vor der Entscheidung ist dem Betroffenen unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder persönlich gegenüber dem Vorstand zu rechtfertigen.

Dem Betroffenen ist der Ausschluß schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluß steht ihm das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschlußbeschlusses beim Vorstand eingelegt sein. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, hat der Vorstand sie der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen. Geschieht dies nicht,  gilt der Ausschlußbeschluß als nicht erlassen.

 

§ 6; Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festsetzt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 7; Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 8; Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus folgenden Vereinsmitgliedern :

    a. dem Vorsitzenden,

    b. dem stellvertretenden Vorsitzenden,

    c. dem Kommandanten der Feuerwehr (sofern er dem Verein angehört),

    d. dem stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr (sofern er dem Verein angehört),

    e. dem Schriftführer,

    f. dem Kassenwart,

    g. zwei Mannschaftssprecher / innen,

    h. dem Jugendwart.

2. Die unter Absatz 1, a bis f  genannten Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf sechs Jahre gewählt, die unter g genannten Mitglieder auf drei Jahre. Der Vorsitzende ist in geheimer Abstimmung zu wählen. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

3. Außer durch Tod erlischt das Amt eines Vorstandsmitgliedes mit dem Ausschluß aus dem Verein, durch Amtsenthebung und Rücktritt. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder ihres Amtes entheben. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Bis zur Neuwahl bestimmt der Vorstand einen geeigneten Vertreter.

 

§ 9; Zuständigkeiten des Vorstandes

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig, die nicht durch diese Satzung anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

    a. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung.

    b. Einberufung der Mitgliederversammlung.

    c. Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

    d. Verwaltung des Vereinsvermögens.

    e. Erstellung des Jahres- und des Kassenberichtes.

    f. Beschlußfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluß von Vereinsmitgliedern.

    g. Beschlußfassung über Ehrungen und Verleihung von Ehrenmitgliedschaften.

2. Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertritt zusammen mit einem unter § 8, Abs. 1 c bis f  genannten weiteren Mitglied den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Rechtsgeschäfte mit einem Betrag über EUR 250,00 (in Worten:  zweihundertfünfzig) sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Vorstand zugestimmt hat.

 

§ 10; Sitzung des Vorstandes

1. Für die Sitzung des Vorstandes sind die Mitglieder vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden rechtzeitig, jedoch mindestens eine Woche zuvor einzuladen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bzw. die Stimme des die Sitzung leitenden Vorstandsmitgliedes.

2. Über die Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll aufzunehmen. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

 

§ 11; Kassenführung

1. Die zur Erreichung des Vereinszweckes notwendigen Mittel werden insbesondere aus Beiträgen und Spenden aufgebracht. Die Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmässigen Zwecke verwendet werden.

2. Der Kassenwart hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur aufgrund von Auszahlungsanordnungen des Vorsitzenden, oder bei dessen Verhinderung, des stellvertretenden Vorsitzenden geleistet werden.

3. Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern, die jeweils auf drei Jahre gewählt werden, zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

 

§12; Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

    a. Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes, Genehmigung der Jahresrechnung, sowie die Entlastung des Vorstandes.

    b. Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages.

    c. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer.

    d. Beschlußfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereines.

    e. Beschlußfassung über die Berufung gegen einen Ausschlußbeschluß des Vorstands.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal statt. Außerdem muß die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder, unter Angabe des Zwecks und der Gründe, vom Vorstand schriftlich verlangt wird.

3. Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder durch Bekanntmachung in der Lokalpresse einberufen. Dabei ist die vorgesehene Tagesordnung mitzuteilen. Zur Wahrung der Frist, genügt die Versendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte und mitgeteilte Anschrift und mit Aufgabe der Einladung bei der Post gilt diese als bewirkt, selbst wenn sie als unzustellbar zurückkommt.

4. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Versammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§ 13; Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Aussprache einem Wahlausschuß übertragen werden.

2.  In der Mitgliederversammlung ist jedes aktive, passive und Ehrenmitglied, stimmberechtigt. Fördernde Mitglieder haben nur eine beratende Stimme. Beschlußfähig ist die Mitgliederversammlung, wenn ordnungsgemäß dazu eingeladen wurde.

3. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlußfassung die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

4. Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Vorsitzenden als Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung muß jedoch geheim durchgeführt werden, wenn ein Fünftel der erschienenen Mitglieder dies beantragt.

5. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen das vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Waren in der Versammlung mehrere Vorsitzende tätig, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter das ganze Protokoll.  Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

6. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

 

§ 14; Ehrungen

An Personen, die sich im Feuerwehrdienst oder auf andere Weise besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen erworben haben, kann die Ehrenmitgliedschaft des Vereines verliehen werden.

 

§ 15; Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins, bei Entziehung oder Verlust seiner Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde, die es unmittelbar und ausschließlich für das Feuerwehrwesen zu verwenden hat.

 

Gangkofen, 10. März 2007